Laufbericht

Stüde – 18. Heidemarathon Stüde 29. Juni 2008 – “Zitat Günter Porsche bei km 34 voll in der brüllenden Sonne: How to become mentally strong? running Stüde!”

Dienstag, 1. Juli 2008


Dreimal in Stüde am Start, zweimal dort gewesen:  in 2003 gabs nen Dobbeldegger - morgens um 8 Uhr nen Mara und abends um 16 den zweiten – und dann nochmals in 2005, da aber nur einmal an diesem Tag.  Hajo Meyer schaffte es, in Stüde 21 Mal zu laufen – heute ist die 18. Veranstaltung.
Ja Stüde ist schon was ganz Besonderes:  gerade Stregge und immer viel Sonne und daher knaggeheiß.  Günter Porsche Meinholds Weisheit (siehe Titel) ist perfekt, trifft den Nagel auf den Hammer, als er Schneggenmann bei km 34 gnadenlos versägt und auf den letzten 8 kms noch 10 Minuten Vorsprung raushämmert, der Knaggfrosch.

Sonntag – vor dem Gerenne


links:   “Wo ist Stüde? hinter Sassenburg! – Wo ist Sassenburg? hinter Gifhorn! – Wo ist .... – Mann, gugg halt bei Gugel-di-Schwubel Mäbs nach, kruzidürken” – Am Ortseingang, liebevoller Hinweis auf das Gehopse im Jubiläumsbeet mit Maibaum-im-Juni.
rechts:   Schon da, die Brummi Twins – in schwarz Claudia und in weiß Iris.

Da ist er auch schon, der Schef, Friedhelm Weidemann – und damit auch jeder weiß, wer hier der Obermagger ist, stehts aufm Hemd druff.

Da nahe an Brunswigg, kommen die Braunschweiger in Scharen – Asphalthopser Michael und Hans Pietschmann, mit Schneggi beim ersten Hunderter (und damals gleich in Biel, scheint Jahrzehnte schon her).

links:   Günter Porsche Meinhold, gestern noch mit den Hasen beim Löningen Mara.
rechts:   Mehrere Dänen, einer grimmiger als der andere.

Christoph Schlawenzel, äh Wenzel – Friedo hat per Mikro alles im Griff.

“Ey, Wolle (Wolfgang Schwabe), lass mal Dein Angeber-Schört sehen! – wow, in pink!”

Eine Ansammlung (“ unangemeldete Demo, wa?”) von Braunschweigern – Manuela Engelchen (rote Haare), Dieter Grabow (Zuhälter-Sonnenbrille), Claudia und Iris und Michael mit unbekanntem Lahmtreter (in gelbem Angeber-Hemdchen mit diggem Bauch).

links:   HaJo Meyer – angekündigt mit Mara 1125, hat aber einen sausen lassen, also Numero 1124.
rechts:   Alles im Griff – im Hintergrund die Egge, um die es beim Start und zum Ziel hin geht.

links:   Wow wow wow, bereit für alles.
rechts:   Auch Ekkie ist bereit für den Kampf, wie ein japanischer Kamikaze-Kämpfer – gestern schon in Öjendorf, heute a bisserl müde, viel Gehen und auch für ihn zu heiß – aber was für ein Endspurt, kruzidürken (sprich: hat Schneggi brutalst auf den letzten 5 kms versägt, der Lump!).

Das ist da Schöne bei diesen kleinen Maras:  was für eine Ruhe, Fotos um 8:50 Uhr (start um 9 Uhr) – keine Hektik, kein Sträss.

links:   Im Bonsai-Lauf träniert Basti (Nummer 137) für den New York Mara 2024.
rechts:   Alles im Umkreis von 50 Metern, nö 20 Metern – zum Parkplatz allerdings 150 Meter (wer früh kommt hat nur 10 Meter).


Otto Liedtke kommt gemütlich 5 Minuten vor Start mit dem Fahrrad daher.

links:   Einer der Wikinger – halt, sind die Wikinger nicht Norweger? egal – Claus Christensen lief gestern den Öjendorf Mara und am Abend bei Christian die Teichwiesen-Runden – heute ziemlich müde Haxen und ab Hälfte viel Gehen.
rechts:   Aus dem Bürgerhaus, dem Hauptquartier, kommen die Pabbnasen so langsam raus.

links:   Friedo ruft zur Startaufstellung um punkt 9 Uhr: "Na mal los, Ihr Pänner, Luschen und Lahmsoggen!".
rechts:   Dieter: “Ey, ho! keine Panik hier!”



links:   Die Brummis sind bereit.
rechts:   Vater und Sohn auch.

links:   Letztes prä-Start-Foto von Peter Hippler aus Hannover.
rechts:   Startsignal per Schiffsglogge – Friedo: ”Weil Ihr lauft ja am Kanal entlang!”.

Die Rennerei




links:
   Den ersten km durchs Dorf (hört nach 200 Metern auf), dann a bisserl Wald und Büsche, zur Brügge über den Elbeseitenkanal.
rechts:   Da gehts entlang, Richtung Norden, fast genau 20 kms rauf (und wieder runter, wer will).
unten:   Uiiii, die Spitze ist schon schnell unterwegs aufm Kanaldamm.







Von der Brügge runter auf den Dammweg.

links:   Jepp jepp jepp, so sieht das bei km 2 aus  - und für den Rest ebenso, außer dass weniger Treter zusammen unterwegs sind, weil 100 Halb-Treter und nur 70 Ganz-Treter dabei sind und sich auch alles ziemlich auseinanderzieht – auf der einen Seite der Kanal, auf der anderen Seite Büsche und manchmal Bäume und selten offenes Feld – Friedo warnt per Mikro: “Ihr werdet niemanden treffen, nur Moor und Naturschutzgebiet!”
rechts:   Der Weg für 40 kms, ändert sich kaum.

links:   Wie man am Horizont sieht:  die Stregge ist alles andere als schnurgerade, sondern es gibt ziemlich üble Kurven im Parcours - also Augen-zu-und-durch geht schon mal gleich gar nicht.
rechts:   Der erste Verpflegungspunkt bei km 3 – allerdings erst auf dem Rüggweg aktiv.

Großes Kino, exquisite Unterhaltung bieten die Schiffe, so alle 20 Minuten eins – Friedo am Start: “Liegen sie tief, sind sie beladen und langsam – liegen sie hoch, sind sie leer, die könnt ihr nicht kriegen, probierts gar nicht erst!”.

links:   Die Stationen sind immer unter den Brüggen, weil es da schattig ist (die sind ja nicht so beklobbt und stehen in der heißen Sonne rum) – also immer nach der näxten Brügge am Horizont Ausschau halten, so alle 3-4 kms – Porsche schleicht sich gerade davon.
rechts:   Ein einsamer Zuschauer und Fän und der wendet sich auch noch mit Grausen ab.

links:   Der führende Halbmara-Treter, Frank Balzer Endzeit 1:23 h, kommt entgegen – logo Wende bei 10plus kms – in schwarz vorneweg der Asphalthopser.
rechts:   Der erste Mara-Renner, Guido Deutsch Endzeit 2:52 h.

Der spektakulärste Stand – überall gibbs immer Wasser, Elektrolüt-Gesöff, Cola, Tee – keine Ahnung, was es zu Futtern gibt.

links:   "Hobbla, aufgewacht, es tut sich wat uffm Kanal!" - die Chinesen sind sogar hier auch schon.
rechts:   Diese beiden Wegelagerer warten auf Schneggi – Dirk Kugel in Isarlauf-Uniform.

Pirat Günter bei der Wende – sieht ziemlich färtisch aus, oder nicht? – irre heiß, ca. 25 Grad, gefühlt weitüber30, kein Wind, kein Schatten – gelegentlich ne kleine Wolke.

links:   Keine Fotos auf dem Rüggweg, zu heiß, boah pfuuuh – auf der Brügge kurz nach km 41 dann wieder menschliche Lebewesen - bezahlte Klatscher (Klaggöre)?
rechts:   Unten aufm Weg wird noch heftig marschiert – “Es ist nicht mehr weit!”, würde eine der Redaktion bekannte Läuferin runterrufen.

links:   Friedo kündigt jeden noch so lahmsoggigen Eintrudler per Mikro laut an.
rechts:   Peter (auch beim Isarlauf07 gewesen) schaut nach, warum Schneggi im Ziel so blaß aussieht, pfeift (aufm letzten Loch) und hustet (komisches grünes Zeux kommt da raus).

Nach der Rennerei


Die Brummis nach der Rennerei, frisch wie frische Fische – sind die überhaupt gelaufen? – muhahahahahaha, irre Latschen (Iris-Füße).

links:   Unbekannte Lahmsogge im Ziel - Medaille, äh auf dem Boden gefunden.
rechts:   Der offizielle Wagen der Offiziellen  im Ziel – sieht aus wie ein Schweinetransporter.

Pokale und Auszeichnungen.

links:   Günter in seinem Häuschen, welches nicht ein Porsche ist.
rechts:   Diese zwei albernen Damen haben Platz eins (weiß) und zwei (rot) ergattert.



links:   Ne Massasche bei Heidelore ist wärmstens zu empfehlen.
rechts:   Sie hätte aber gerne, daß man vorher duscht.

links:   Komfortable, schön kalte Duschen - da es in Stüde immer knallheiß ist, einfach ins Gras damit und färtisch.
rechts:   Gleich kommen zwei Offizielle – was fotofiert der unsere Duschen? – “Sind das hier Unisex-Duschen!” – “Ja, aber da musste schneller laufen, Lahmsogge! die Miezen sind schon weg!”.

links:   Der Tisch mit der post-Ziel-Verpflegung ist noch voll besetzt – “Auf was wartet Ihr denn? Sind doch schon alle drin!” – “Bis der Scheffe uns entlässt!”.
rechts:   Der Scheffe mußte noch schnell nachhause radeln und telefonisch Pokale nachbestellen, weil es da ein kleines Problemchen gibt, alles ganz logger-vom-Hogger hier.

Die Beute von heute


Die Medaille für die Kanallie – Tieschört mit Startnummer.

Ein klasse Mara - irre schwer, weil irre heiß und irre monoton, aber irre einfach und irre liebevoll gemacht – Friedo meint, daß in 2009 der Transeuropa-Troß in Stüde im Bürgerhaus Station machen wird und am näxten Tag die näxten 77 kms Richtung Norden weiterzieht – Stüder werden die Beklobbten begleiten - falls dann noch jemand im Läuferkontingent übrig sein wird, immerhin dann schon Etabbe 30 und bereits 2000 kms aufm ollen Buggel.
Bei WikiWiki wird Stüde sogar erwähnt:  “Stüde ist ein Ortsteil der Gemeinde Sassenburg im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen). Die aktuellen Einwohnerzahlen vom März 2005 sind 714 Hauptwohnsitze und 339 Nebenwohnsitze“  – und detaillierte Beschreibung des „KanalMaras“, mit Link, kruzidürken.

Grüzi
Schneggi

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